Psychothriller: "Game Over"

Medien Board :: 

 ::   :: Archiv

Seite 2 von 2 Zurück  1, 2

Nach unten

Re: Psychothriller: "Game Over"

Beitrag  Hexekati am 24.04.11 10:40

Neues Lesefutter :-)

7
Hamburg

Ähnlich einem morgendlichem Nebel, der sich durch die ersten zarten Sonnenstrahlen in Luft auflöste, widerfuhr ihm ein Geistesblitz und ließ Ben erkennen, was er die ganze Zeit übersehen hatte. TS, schoss es ihm durch den Kopf, TS ist auch eine Abkürzung von Teamspeak, auf den Zetteln hatte Claudia Höffner anscheinend Teamspeak Adressen gesammelt.
Ben räumte seine Schreibtischunterlage, einen großen Block, auf dem ein Kalender abgedruckt war und eine riesengroße Kritzelfläche zur Verfügung stand zur Seite. Er hatte ihn von einem Vertreter, letztes Weihnachten, als kleine Aufmerksamkeit geschenkt bekommen. Dann baute er den PC von Claudia auf, verband ihn mit seinem Netzwerkkabel und startete ihn. Er startete das Teamspeak Pogramm, welches glücklicherweise direkt auf dem Desktop verlinkt war. Beim Öffnen stellte er fest, dass einige Adressen in den Favoriten gespeichert waren. Er nahm sich direkt den ersten Eintrag von der Liste und wurde sofort verbunden.
Überlicherweise bestand jeder Adressen-Kanal aus verschiedenen Räumen, in denen man sich separat unterhalten konnte, je nachdem in welchen Raum man sich einloggte. Diese Adresse wurde anscheinend von verschiedenen Gruppen genutzt, jedoch befand sich zu diesem Zeitpunkt niemand sonst auf dieser Adresse. Ben klickte den nächsten Eintrag und befand sich in einer Eingangshalle. Auch hier gab es wieder verschiedene Räume, teilweise mit Benutzern gefüllt, teilweise hatten die Räume Namen wie zum Beispiel Lykans Sarg oder Anastasias Magierturm. Ben stellte fest, das Anastasia anscheinend der Nick war, mit dem er sich einloggte und er erinnerte sich auch wieder an das Kommunikationsprogramm, in dem Claudia anscheinend als Anastasia angesprochen wurde. Also entschloss er sich, seinen Channel aufzusuchen.
Er klickte auf den Channelnamen und wurde direkt dorthin verbunden. Im Chatlog öffnete sich eine weitere Tabelle, in dem anscheinend geschrieben werden konnte und es auch wurde. Einige Textpassagen waren hier gespeichert, dem letztem Datum zufolge, protokollierte das Programm den Chatlog von einigen Tagen. Er scrollte den Text ganz nach oben.

***18.05.
<23:14:10>„Markus“ Musst Du wirklich schon off?
<23:14:25>„Anastasia“ Ja, leider, morgen früh wieder zeitig raus.
<23:14:33>„Markus“ Hmm. Wann bist Du morgen on? Ich vermisse Dich jetzt schon.
<23:14:47>„Anastasia“ Ich denke gegen 19 Uhr :-)
<23:14:55>„Markus“ Wir müssen dann unsere Beziehung leveln^^
<23:15:13>„Anastasia“ Na, klaro
<23:15:25>„Markus“ Ok, dann bimo, Maus, hdgdl
<23:15:30>„Anastasia“ bb
***19.05.
<19:23:15>„Lykan“ http://www.youtube.com/watch?v=I1qHVVbYG8Y&feature=channel
<19:33:47>„Anastasia“ lol, süß

Ben kniff die Augen zusammen, der kleine Text war schwierig zu lesen und er scrollte, mit seinem Mausrad, den Chatlog, weiter nach unten. Es nervte etwas, dass immer nur 10 Zeilen zu lesen waren. Voller Spannung las er weiter.

<20:37:15>„Markus“ Noch ne Runde?
<20:55:24>„Markus“ Hmm, bist nicht mehr da?
<21:15:17>„Anastasia“ Sry, war in der Wanne, hatte ich dir doch Ingame geflüstert, ich muss ständig hin und her wechseln und dann stürzt mein Client ab.
<21:15:23>„Markus“ Hmm, ohne mich?
<23:07:10>„Markus“ Na, dann schlaf schön, Maus und träum von mir <3
<23:08:15>„Anastasia“ Du auch :-* bimo
***20.05.
<18:58:53>„Markus“ Oh, bist ja schon da :)
<19:00:12>„Anastasia“ Ja, grade den Rechner angeschmissen. Bin jetzt Ingame.
<19:00:22>„Markus“ Alles klar, Süße, ich logg auf Tank um.
***21.05.
<20:55:08>„Markus“ Du warst gestern viel zu schnell off.
<20:57:15>„Anastasia“ Ja, ich weiß, sry, kommt nicht mehr vor :-*
<20:57:25>„Markus“ Na, das will ich aber auch hoffen grinz
<20:57:47> „Anastasia“Naja, schuldig zwinker Aber gestern war einfach zu stressig und deswegen bin ich auch jetzt schon wieder off
<20:57:57>„Markus“ Und wieder eine schlaflose Nacht mehr, ohne meinen Engel, wann können wir uns endlich wieder sehen?
<20:58:25>„Anastasia“ In meinem nächsten Urlaub? Meiner geht ja jetzt bald zu Ende und hat ja dieses mal leider nicht geklappt
<20:58:40>„Markus“ Hmm, wann ist der?
<20:59:13>„Anastasia“ Erst im September dislike
<20:59:24>„Markus“ Oh, hmm, das dauert aber noch dislike
<20:59:57>„Anastasia“ Ja, leider
<21:00:18>„Markus“ So lange halte ich das nicht aus, ich vermisse Dich so
<21:00:47>„Anastasia“ ^^
<21:01:45>„Markus“ Lach nicht, ich kann nicht mehr schlafen, Du fehlst mir, ich will Dich berühren, mit Dir kuscheln, ich würde gerne jetzt bei Dir sein <3
<21:02:07>„Anastasia“ Das wäre was :) Aber Hamburg ist ja jetzt kein Katzensprung
<21:02:15>„Markus“ Das stimmt, aber für Dich ist kein Weg zu weit
<21:02:27>„Anastasia“ Na, ja, Schatzi, schlaf schön und träum süß^^ ich muss wirklich off jetzt zwinker
<21:02:35>„Markus“ Gute Nacht Schatz
***23.05.
<19:15:33>„Markus“ Wo warst Du gestern, Süße?
<19:16:27>„Anastasia“ Du hörst mir nie zu, oder? lach Ich hatte Dir doch geflüstert, dass ich erst spät online komme, es war wohl zu spät, Du warst wohl grade off.
<19:16:46>„Markus“ Hmm, dann hab ich das wohl falsch verstanden. Ich war schon krank vor Sorge.
<19:17:21>„Anastasia“ Sry Schatzi :-*
<19:17:34>„Markus“ Kein Problem Schatz :-* Jetzt bist Du ja da.
<23:25:05>„Markus“ Bussy Süße, träum süß
<23:25:40>„Anastasia“ Du auch, Schatzi :-* <3
***24.05.
<20:57:17>„Anastasia“ bin afk
<22:17:55>„Lykan“ Hey Ana, Lust auf ne schnelle Runde Abgrund?
<22:20:13>„Lykan“ Na meld Dich einfach, wenn Du wieder da bist
<23:23:16>„Lykan“ Schade, hätten nen Mage gebraucht, gute Nacht
***Ende des Chatprotokolls

Er lehnte sich in seinem Bürostuhl zurück, rieb sich die Augen und starrte den Bildschirm an. Claudia Höffner hatte also eine Fernbeziehung mit einem Mann, der sich Markus nannte, so vermutete er. Hatten sich die beiden in einem Onlinespiel kennen und lieben gelernt? Hatten sie sich bereits in der Realität getroffen?

Viele der Abkürzungen, die die beiden im Chatlog benutzt hatten, waren für ihn Neuland. Er nutzte seinen PC als Arbeitsgerät, selten in seiner Freizeit und schon gar nicht zum chatten. Hin und wieder schrieb er mal eine Email oder kaufte im Internet neue Lektüre ein. Dabei wurde er oftmals per Mail angeschrieben, seinen Kauf zu Bewerten und auch das fand Ben überflüssig. Also googelte er alle Abkürzungen auf seinem Rechner, und fand eine Seite, in der Chatjargon ausführlich erklärt wurde.

Ben schaltete die Schreibtischlampe an, die Sonne war mittlerweile längst um das Gebäude herum gewandert und hüllte sein Büro in Schatten. Mit einem Blick auf der Uhr stellte er fest, dass er schon längst Feierabend hatte, es war bereits nach 19 Uhr.
Der Desktop wies einige Programm-Icons auf und Ben schaute sich alle genauer an. Er fand ein Schreibprogramm, einen Webbrowser, einen E-Mail Client, ein paar Grafikprogramme und auch einen Icon, den er für ein Spiel hielt.


Neugierig öffnete er den Spielclient.


8
Berlin

Tom schwieg eine ganze Weile, nachdem Jenny ihre Erzählungen beendet hatte. Jenny konnte ihm ansehen, dass er immer ärgerlicher wurde, je mehr Worte sie sagte. Sie seufzte und nahm vorsichtig seine Hand, die er zu einer Faust geballt hatte. Tom zog jedoch seine Hand zurück. "Was musstest Du auch erst noch zur Tanke fahren." platze es aus ihm heraus. "Wie oft habe ich dir gesagt, dass du sofort nach Hause kommen sollst. Ich mache mir schon genug Gedanken, was da im Club abgeht."
"Was hat denn das eine mit dem anderen zu tun? Ich verdiene da meine Brötchen." empörte sich nun Jenny, ihr schossen Tränen in die Augen, mit so einer Reaktion hatte sie überhaupt nicht gerechnet. "Außerdem brauchte ich neue Kippen. Ich gehe ins Bett, feier du mal deinen Sieg über mich, du hast es geschafft."
"Was hab ich geschafft? Hallo, bleib hier? Ich will wissen, was du meinst."
Jenny drehte sich zu ihm um, eine Hand bereits an der Türklinke der Badezimmertür. Mit traurigen Augen sah sie ihn an. "Ich habe mir mehr Anteilnahme gewünscht. Ich hatte einen Autounfall und war nicht irgendwo, sondern auf der Arbeit." sie schluckte die Tränen herunter und fuhr fort: "Auf der Arbeit arbeite ich, ich schenke Getränke aus, wisch die Theke ab und fülle die Kühlschränke auf, dann sammel ich Gläser ein. Da habe ich nichts anderes im Sinn, als ständig auf die Uhr zu gucken, wann endlich Feierabend ist. Ich habe gedacht du kennst mich besser, danke dir." Sie drückte die Klinke herunter und verschwand ins Badezimmer. Hinter ihr fiehl die Tür lauter ins Schloss als beabsichtigt.
Einen kurzen Moment Ruhe. Eine kleine Wellness-Oase hatte sie sich im Badezimmer eingerichtet. Weiße Möbel, mit hellbraunen Absetzungen, viele kleine Accessoires, wie kleine Körbchen mit Pröbchen, verschiedene Badezusätze, in kleinen Tütchen, gleichfarbige dunkelrote Handtücher, machten diesen Raum sehr gemütlich.
Zitternd stützte sich Jenny auf dem Waschbecken ab. Im Spiegel blickte sie eine fremde Person an. Tiefe Augenringe entstellten ihr ansonsten hübsches Gesicht. Ihre Wangen leuchteten rot und strahlten eine unangenehme Hitze ab, die Jenny versuchte mit einem nassen Waschlappen aus dem Gesicht zu wischen. Die Schminke, die sie am Abend mühsam aufgetragen hatte, war durch die Tränen verwischt. Unterstützt durch das blendende Licht des Badezimmerspiegelschranks, wirkte ihr Gesicht eher wie eine Fratze.
Sie wusch das komplette Make-Up weg und trug ihre Nachtcreme auf. Nachdem sie mit ihrer Abendtoilette fertig war, öffnete sie vorsichtig die Tür und schaute noch kurz ins Kinderzimmer. Ihre Tochter schlief tief und fest und hatte zum Glück nichts mitbekommen. Tom war bereits im Schlafzimmer, er hatte ihre Nachttischlampe angelassen, so dass Jenny ohne irgendwo anzuecken ins Bett fand.
Sie zog sich ihre Bettdecke hoch bis zu den Schultern und drehte sich von Tom weg. Dieser stellte sich anscheinend schlafen, eine Tatsache, die ihr nur Recht war. Sie hatte keine Lust auf eine weitere Diskussion, die eh nur eskaliert wäre.
Sie fröstelte, neben ihr begann Tom mit einer gleichmäßigen tiefen Atmung und ihr kleiner Kater hüpfte auf das Bett und begann die Bettdecke mit seinen Tatzen zu zupfen. Er schnurrte dabei laut und versuchte die Bettdecke von Jenny wegzuzupfen, versuchte mit seinem Kopf darunter zu krabbeln, was ihm nicht gelang, bis Jenny sich ein Herz nahm und die Decke für ihn etwas anhob. Sofort krabbelte der kleine Kater zu ihr unter die Decke und rollte sich an ihren Füßen ein. Jenny lächelte müde. Wenigstens einer der mich liebt.
Der Vorfall brachte ihr keinen Schlaf, sie grübelte darüber, warum Tom sie so angefahren hatte und ihr unterstellte, dass sie aus anderen Gründen zur Arbeit ging, als Geld zu verdienen. Sie war enttäuscht und traurig. Sie bekam zweifel, ob Tom der Mann fürs Leben war. Bislang hatte immer alles harmoniert, er war immer sehr fürsorglich, liebevoll und vor allem akzeptierte ihre kleine Tochter ihn als Vaterersatz. Der große Romantiker war er nie gewesen, als sie sich an das erste Date erinnerte, musste sie schmunzeln, krampfhaft hatte er versucht, in seiner damaligen Junggesellenbude ein romantisches Dinner zu zaubern, mit Kerzen, einem leckeren Essen und einer leckeren Flasche Spätburgunder. Er hatte jedoch vollkommen vergessen, dass sich ein Freund angemeldet hatte, der beim Hauptgang penetrant klingelte und der zum Dank dafür auch noch mitessen durfte, anstatt dass Tom gesagt hätte, dass er den Termin verschwitzt hatte. Den zweiten Versuch versiebte er, als sie beide nach einem Kinobesuch zusammen im Auto saßen, er hatte sie nach Hause gefahren, und sie sich grade zum ersten mal küssen wollten. Plötzlich klingelte Toms Handy und er unterbrach diesen kostbaren Moment für ein Gespräch mit seinem Freund, der ihn dann noch fragte, wie sein Date gelaufen wäre. Und trotzdem waren sie an diesem Abend noch im Bett gelandet. Wenige Wochen später zog er bei ihr ein. Irgendwann hatten sie sich über das Thema Heirat unterhalten. Für Jenny war klar, sie wollte nicht heiraten. Tom war damals sehr enttäuscht gewesen, er wurde aber auch noch nie so betrogen, wie Jenny es in ihrer vergangenen Ehe wurde, aus der ihre kleine Tochter stammte. Sie war froh, dass die Scheidung so glimpflich und schnell abgelaufen war und ihr Exmann für ihre Tochter zahlte, sie aber nicht sehen wollte. Eine Wiederholung dieser großen Enttäuschung wollte sie vermeiden. Sie war vermutlich noch zu jung und naiv für eine Heirat gewesen, hatte zu spät bemerkt, warum ihr Exmann immer so spät von der Arbeit nach Hause kam und schon wieder Überstunden machen musste. Dabei waren seine Betrügereien so offensichtlich, dass sie im nachhinein nur den Kopf darüber schütteln konnte, dass sie zu feige war, es bemerken zu wollen. Tom war da unberührter. Er sah eine Beziehung in der Vergangenheit lockerer, hier mal einen "One Night Stand", dort eine kurze Beziehung, erst als er Jenny kennenlernte, hatte sie dass Gefühl, dass er sesshaft wurde, das bezeugte auch die Tatsache, dass er sein Leben in seiner Junggesellenwohnung aufgab, um bei ihr, in die 30 m² größere Wohnung einzuziehen. Die Streitereien hin und wieder gehörten ja zu jeder normalen Beziehung, aber Jenny bemerkte, dass diese Streitereien in letzter Zeit häufiger auftraten.
"Mami?" wurde sie jäh aus ihren Gedanken gerissen. Sie hatte die Schritte ihrer Tochter nicht gehört. Lena stand direkt vor ihrem Bett, ihr Kuscheltier in ihrem Arm und den Daumen im Mund.
"Was ist los Süße?" fuhr sie erschrocken hoch.
"Darf ich ins Bett rein? Ich hab schlecht geträumt."
Jenny blinzelte und sah zum Wecker hinüber, der mit seinen grellen grünen Digitalzahlen für einen Moment so sehr blendete, dass sie die Augen schloss. Die Ziffern zeigen bereits 8 Uhr an. "Ja, komm rein, Süße. Und nächstes mal Pantoffeln anziehen." Die kleine, zierliche Person ließ sich das nicht zweimal sagen und kroch unter die Bettdecke. Jenny ahnte, dass ihre wohlverdiente Nachtruhe nun vorrüber war. Aus Erfahrung wusste sie, dass Lena es genau 20 Minuten aushalten würde, dann würde sie sich melden, dass sie Durst hätte und dann war es ja auch schon Zeit für das Frühstück. Sie seufzte kaum hörbar, wenigstens war Sonntag und sie konnte die Zweisamkeit mit ihrer Tochter noch ein wenig genießen. Normalerweise wäre Tom bereits aufgestanden, aber scheinbar hatte er sich die ganze Nacht um die Ohren geschlagen, auch wenn er es nicht zugegeben hatte, hatte sie den Eindruck, dass er sich Sorgen um sie gemacht hatte. Oder war es nur die Eifersucht, die ihn um die Nacht brachte? Sie wusste es nicht. Lena pustete Jenny an ihrer Stirn, sie hatte anscheinend andere Gedanken als zu schlafen oder zu kuscheln. "Süße, lass das. Die Mami möchte noch ein paar Minuten die Augen zu machen, dann mach ich Frühstück, ok?" Lena griff zu einer Haarlocke ihrer Mutter und begann diese um ihre Finger zu wickeln, das tat sie sehr konzentriert und Jenny musste sich das Lachen verkneifen. Sie konnte sich das Gesicht ihrer Tochter dazu genau vorstellen, die Zunge hing zu einer Seite heraus und ihre Stirn war in Falten gelegt. Dabei blickte sie so konzentriert, dass sie dabei sogar das Atmen vergessen konnte.
Neben den beiden regte sich Tom, er drehte sich auf den Rücken und legte dabei seinen Arm auf Jenny. Unter anderen Umständen hätte sich Jenny darüber gefreut, doch der Ärger und die Enttäuschung waren zu groß. Also stubste Jenny Lena an und signalisierte ihr aufzustehen. Dabei legte sie beschwörend ihren Zeigefinger an die Lippen und deutete ein "Pssst." an. Lena nickte und tappste leise aus dem Schlafzimmer.
Jenny schnappte sich ihren Morgenmantel und schubste den Kater aus dem Bett, der sich, empört mauzend, aus dem Schlafzimmer trollte. Jenny blickte nochmal zum Bett, schüttelte ihre ärgerlichen Gedanken ab und schloss die Tür.
avatar
Hexekati
I bite


Benutzerprofil anzeigen

Nach oben Nach unten

Seite 2 von 2 Zurück  1, 2

Nach oben


Medien Board :: 

 ::   :: Archiv

 
Befugnisse in diesem Forum
Sie können in diesem Forum nicht antworten